Ob der Milchkaffee am Morgen oder der frische Apfel zwischendurch – was für die meisten Menschen nach Genuss klingt, sorgt bei vielen Deutschen für erhebliche Magen-Darm-Beschwerden. Laktoseintoleranz und Fruktoseintoleranz zählen zu den häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten in Deutschland. Sie schränken die Lebensqualität der Betroffenen spürbar ein, sind jedoch keine Allergien, sondern rein funktionelle Verdauungsstörungen. Die Häufigkeit von Unverträglichkeiten ist in den letzten Jahren laut Studien von Krankenkassen sprunghaft angestiegen.
Schnelle Regulation ist in vielen Fällen möglich.
- Laktoseintoleranz: In Deutschland vertragen schätzungsweise 15 bis 20 Prozent der Erwachsenen keinen Milchzucker. Das entspricht einer Zahl von etwa 12 bis 16 Millionen Menschen.
- Fruktoseintoleranz: Hier muss medizinisch zwischen zwei Formen unterschieden werden:
- Fruktosemalabsorption (erworben): Diese Transportstörung im Darm ist extrem weit verbreitet. Schätzungen zufolge leidet jeder Dritte in Deutschland (ca. 33 %) an einer eingeschränkten Fruktoseaufnahme, wobei etwa die Hälfte davon tatsächliche Symptome entwickelt. Das entspricht rund 13 bis 14 Millionen spürbar Betroffenen.
- Hereditäre Fruktoseintoleranz (angeboren): Diese seltene, gefährliche Genmutation betrifft dagegen nur etwa 4.000 Menschen bundesweit.
Was passiert im Körper?
Die beiden Intoleranzen ähneln sich in ihren Symptomen wie Bauchschmerzen, Krämpfen, Blähungen und Durchfall, unterscheiden sich jedoch in ihren Ursachen:
| Unverträglichkeit | Ursache im Körper | Hauptsächliche Auslöser |
|---|---|---|
| Laktoseintoleranz | Mangel an dem Enzym Laktase, das den Milchzucker im Dünndarm aufspalten soll. | Kuhmilch, Sahne, Frischkäse, versteckte Laktose in Fertiggerichten. |
| Fruktoseintoleranz (Malabsorption) | Defekt oder Überlastung des Transportproteins GLUT-5, welches den Fruchtzucker durch die Darmwand schleust. | Äpfel, Birnen, Trockenobst, Honig sowie mit Maissirup (HFCS) gesüßte Softdrinks und Süßwaren. |
Gelangen Milch- oder Fruchtzucker unverdaut in den Dickdarm, stürzen sich dort ansässige Bakterien darauf. Bei diesem Gärungsprozess entstehen Gase und Säuren, die die typischen, schmerzhaften Beschwerden verursachen.
Die gute Nachricht: Ein strikter, lebenslanger Verzicht ist bei den gängigen Formen meistens gar nicht nötig.
Laut "Schulmedizin" gilt die Laktoseintoleranz als unheilbar. Zum Glück durfte ich aber bei meinen eigenen Kindern und bei Patienten in sehr unterschiedlichem Alter andere Erfahrung machen.
Wissensdurst, ausgeprägter Tatendrang und gestalterischer Einfallsreichtum führten mich zu einer kombinierten Anwendung mit Verfahren aus Elektroakupunktur (ohne Nadeln), Homöopathie, Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie (kurz PNEI) und Elementen der Kairos-Methode.
Mittlerweile kann ich sagen, dass teilweise eine einzige Behandlung ausreicht um in die Regulation zu kommen und nur wenige Wochen später wieder genießen zu können.